BFH schränkt die Pflicht zur Umsatzsteuervorauszahlung bei Sollversteuerung deutlich ein, wenn die Rechnung noch nicht bezahlt wurde

Bei Sollversteuerung muss die Umsatzsteuer aus Ausgangsrechnungen bereits mit Ablauf des Monats an das Finanzamt abgeführt werden, in dem die Rechnung gestellt wurde, unabhängig davon, ob die Rechnung bereits bezahlt wurde oder nicht. Dem hat der BGH jetzt mit seinem Urteil vom 24.10.2013 einen Riegel vorgeschoben. Maßgebend ist, dass der Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Sollversteuerung und Istversteuerung nicht gewahrt wurde. Der BFH sagt in seinem Urteil, dass für den Zeitpunkt der Abführung der Umsatzsteuer bereits eine Steuerberichtigung für den Voranmeldungszeitraum der Voranmeldung auszugehen ist. Das ganze Urteil gibt es hier: BFH V R 31/12

Empfehlung:

Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Steuerberater oder Personalverantwortlichem fest, in welcher Weise zukünftig diese Umsätze gebucht werden, damit Sie nicht unnötig in die Vorfinanzierung gehen müssen.

 

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