Fachkräftegewinnung – das Problem der nächsten Jahre im Personalrecruiting

Vom Angebotsmarkt zum Nachfragemarkt

In Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels und sich gleichzeitig ändernden Wertevorstellungen der Gesellschaft von Lebensqualität greifen die meist tradierten Methoden desPersonalrecruitings immer weniger. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen können es sich heutzutage immer eher aussuchen, welchem Arbeitgeber sie den Zuschlag geben. Dies bedingt ein Umdenken in den Personalabteilungen, als Unternehmen wechselt man von der Rolle des Entscheiders zu dem, der die Entscheidung Dritter zu akzeptieren hat. Oder anders ausgedrückt – der Beschaffungsmarkt ist derzeit passé, es lebt der Nachfragemarkt.

Welchen Mehrwert bietet Ihr Unternehmen?

Die Probleme der Personalbeschaffung sind um einiges vielfältiger geworden. Es gilt nicht mehr nur, die fachlich passenden Mitarbeiter/innen zu finden, sondern sie müssen auch langfristig gehalten werden können. Aber welche Instrumente des Recruitings, des Personalmanagementes International Entrepreneurship Experts Teamfunktionieren (noch), wann müssen sich Unternehmen etwas Neues einfallen lassen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein? Welchen Mehrwert kann man als Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen ausspielen, um letztlich das Rennen um die fähigsten Fach- und Führungskräfte zu gewinnen?

Die Integration der bekannten Instrumente der Fachkräftegewinnung und Fachkräftebindung sind die Basis für einzukunftsorientiertes Konzept für das Personalmanagement. Aber das – liefert jedes konkurrente Unternehmen auch. Es gilt also, einen Schritt voraus zu sein und – innovativer und ideenreicher zu sein.

Das entscheidende “Plus” Ihres Recruitment-Konzeptes

Motivierte Mitarbeiter, wenig Krankenstand, wenig Fluktuation, hohe Produktivität – welches Unternehmen wünscht sich das nicht? Grundvoraussetzung dafür ist eine passgenaue Unternehmenskultur sowie entsprechende Personalgewinnungs- und -bindungskonzepte. Den entscheidenden Schritt nach vorne erreichen Unternehmen dann, wenn Sie ihre Fachkräfte entsprechend der jeweiligen persönlichen Motivationsstrukturender Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einsetzen.

In der Praxis trifft man häufig auf die Situation, dass neue Fachkräfte sich zwar zunächst über attraktive Gehälter und Sozialleistungen motivieren lassen. Das sind jedoch externe Motivationsfaktoren, die nach einiger Zeit ihren Reiz verlieren und langfristig nicht ausreichend funktionieren. Solange Fachkräfte entgegen ihren eigentlichen persönlichen Motivationsfaktoren eingesetzt werden, ist auf lange Sicht mit Burnout, nachlassender Produktivität und innerer Kündigung zu rechnen. Oft sind sich Menschen selber gar nicht im Klaren darüber, wie sie geprägt sind und finden sich in Wunschpositionen wieder, die ihnen aber auf Dauer nicht guttun. Den Schaden daraus trägt sowohl das Unternehmen (finanziell) als auch die Mitarbeiter selbst (oft über chronische Krankheiten).

Das Reiss-Profile ist ein Analyseinstrument, das in der Lage ist, die ureigensten Motivationsfaktoren von Menschen herauszuarbeiten. Es wurde von dem amerikanischen Psychologen Dr. Steven Reiss entwickelt und wird bereits von führenden Unternehmen im Personalmanagement eingesetzt.
Mittels des Reiss-Profiles lässt sich erkennen, ob Mitarbeiter sich für selbstständiges Arbeiten eignen, ob sie eher Team-Player sind, ob sie gerne entscheiden und Verantwortung übernehmen, ob sie eher harmonieorientiert sind oder doch eher wettbewerbsorientiert sind und noch einiges mehr. Der Test ist in der Lage, die sogenannte “soziale Erwünschtheit” auszuklammern und verlässliche Ergebnisse zu liefern.

Bei der Entwicklung eines individuellen Personalmanagementkonzeptes zwecks Fach- und Führungskräftegewinnung und -bindung unterstütze ich Sie gerne. Diese Beratung ist förderfähig und wird mit 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten gefördert. Für ein unverbindliches Vorgespräch stehe ich Ihnen gerne vor Ort bei Ihnen im Unternehmen zur Verfügung.

 

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