Employer Branding – oder … wie Unternehmen eine eigene Arbeitgeber-Marke entwickeln

In Zeiten ständig sinkender Arbeitnehmerzahlen und damit schwindender Fachkräfte wird die Frage interessant, wie es denn Unternehmen in Zukunft schaffen werden, sich gegenüber Konkurrenzunternehmen durchzusetzen und die besten Fach- und Führungskräfte ins eigene Unternehmen zu holen.

In den letzten 10-20 Jahren hat sich dazu ein Fachbegriff gebildet, das sogenannte Employer Branding. Sinngemäß übersetzt heißt das Arbeitgeber-Marke und bezeichnet das Marketing, das notwendig ist, um als Unternehmen für Arbeitnehmer einen besonderen Stellenwert und Vorzug zu haben.

balanceEigentlich ist der Begriff gar nicht so weit weg vom „normalen“ Marketing, das Unternehmen betreiben, um für Ihre Produkte oder für Ihr Unternehmen eine Marke zu entwickeln. Diese Prozedere ist hinlänglich bekannt, man tauscht beim Employer Branding lediglich die Zielgruppen aus. Es sind in dieser Dimension nicht mehr die Kunden die Zielgruppe sondern die Arbeitnehmer, die das Unternehmen optimalerweise braucht. Unternehmen gestalten also gezielt die Art und Weise, wie sie von potentiellen Arbeitnehmer wahrgenommen werden (wollen). Sie entwickeln also von sich selbst eine Marke, die die ideellen Unternehmenswerte, Philosophie und Arbeitnehmerleistungen im Denken der Zielgruppe verankert sprich „brandet“.

Dieses Branding geht über das hinaus, was man hinlänglich als Unternehmensimage oder Arbeitgeber-Image kennt. Eine solche Art Image bildet sich im Laufe der Jahre durch externe Wahrnehmung von selbst aus. Die Informationen, wie ein Unternehmen mit seinen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen umgeht, welche Leistungen es anbietet und wie sicher das Unternehmen ist, werden im Wege des Empfehlungsmarketings unter den Arbeitnehmern weitergegeben und lassen sich vom Unternehmen so gut wie gar nicht steuern.

Employer Branding geht darüber hinaus, denn hier nehmen die Unternehmen aktiv Einfluss auf die Art und Weise, wie ihr eigenes Unternehmen am Arbeitsmarkt wahrgenommen wird. Ist das Konzept und die Realisation gut, färbt eine hochwertige Arbeitgebermarke auch auf die Produktmarken ab.

Bei der Entwicklung eines eigenen Employer-Branding-Konzeptes unterstütze ich Sie gerne. Diese Beratung ist förderfähig und wird mit 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten gefördert. Für ein unverbindliches Vorgespräch stehe ich Ihnen gerne vor Ort bei Ihnen im Unternehmen zur Verfügung.

 

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